Warum Ihr Dach nach Frost-Tau-Wechseln eine „Sanierungskur“ braucht

Der Januar hat Deutschland fest im Griff. Während wir uns im Haus einkuscheln, leistet unsere Immobilie Schwerstarbeit. Besonders das Dach ist einer extremen physikalischen Belastung ausgesetzt: den Frost-Tau-Wechseln. Für viele Hausbesitzer in Städten wie Hamburg, Berlin oder Dresden ist dies die Zeit, in der unbemerkt der Grundstein für teure Folgeschäden gelegt wird.

 

Risiko-Check: Welche Dächer sind im Januar besonders gefährdet?

Nicht jedes Dach reagiert gleich auf Frost. Das Risiko hängt massiv vom Material und dem Alter der Eindeckung ab. Als Meisterbetrieb sehen wir bei unseren Einsätzen von Hannover bis Rostock immer wieder dieselben Problemzonen:

  • Der Klassiker: Frankfurter Pfanne & Betonziegel (besonders vor Baujahr 2005): Betonziegel sind im Neuzustand extrem robust. Doch nach 15–20 Jahren wäscht der Regen die feine Zementschlämme an der Oberfläche ab. Die Folge: Der Ziegel wird "offenporig" und saugt sich bei Hamburger Schmuddelwetter voll wie ein Schwamm. Friert dieser "Schwamm", platzt die Oberfläche großflächig ab.

  • Tonziegel (Engoben & Glasuren): Ton ist ein Naturprodukt. Hochwertige Glasuren schützen gut, aber bei älteren Modellen bilden sich oft Haarrisse (Craquelé). Wenn hier Wasser hinter die Glasur kriecht und gefriert, "sprengt" es die optische Schicht einfach weg. Zurück bleibt ein ungeschützter, weicher Tonkern, der sofort Moos ansetzt.

  • Faserzement-Platten (Eternit): Hier ist Vorsicht geboten. Werden diese Platen spröde, zieht Feuchtigkeit in die Faserstruktur. Frost sorgt hier nicht nur für Risse, sondern für eine gefährliche Delaminierung – die Platten schichten sich auf und verlieren ihre Stabilität.

 

Warum "Abwarten" die teuerste Entscheidung ist

Viele Hausbesitzer denken: „Ich schaue mir das im Sommer mal an.“ Das Problem: Wenn der Frost den Ziegel erst einmal mikroskopisch "geöffnet" hat, wird der Ziegel im nassen Frühjahr zum Nährboden. Mooswurzeln dringen in die neuen Risse ein und vergrößern diese durch ihr eigenes Wachstum (Wurzeldruck).

Was im Januar ein kleiner Haarriss war, ist im September ein garantierter Feuchtigkeitsschaden in der Dachdämmung. Eine rechtzeitige Dachversiegelung wirkt hier wie ein "Porenfüller", der den Ziegel stabilisiert, bevor die organische Zerstörung beginnt.

 

Die Lösung: Proaktiver Substanzschutz statt Not-Sanierung

Wenn wir eine professionelle Dachbeschichtung durchführen, geht es um weit mehr als nur Farbe. Wir versetzen den Ziegel technisch zurück in den Werkszustand – oder verbessern ihn sogar.

  1. Tiefenreinigung: Wir entfernen die im Winter entstandenen Frosttrümmer und Mikro-Organismen porentief.

  2. Grundierung: Diese verfestigt den mürbe gewordenen Untergrund (besonders wichtig bei alten Betonziegeln).

  3. High-Tech-Schutz: Unsere Reinacrylat- oder Polyurethan-Beschichtungen sind diffusionsoffen. Das bedeutet: Feuchtigkeit von innen (aus dem Haus) kann raus, aber kein Tropfen Regen oder schmelzender Schnee kommt mehr rein.

Meister-Tipp: Worauf Sie jetzt achten sollten

Gehen Sie einmal ums Haus und prüfen Sie die Fallrohre Ihrer Dachrinne. Finden Sie dort graue oder rote sandige Ablagerungen? Das ist die "Haut" Ihres Daches, die der Frost gelöst hat. Handeln Sie jetzt, bevor die raue Oberfläche im Frühjahr flächendeckend grün wird.

Ob in Berlin, Magdeburg oder Bremen – wir prüfen Ihre Dachsubstanz vor Ort und zeigen Ihnen mit einer kostenlosen Probefläche, wie wir die Saugfähigkeit Ihrer Ziegel sofort stoppen können.

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FAQ – Expertenwissen für Hausbesitzer

Welche Ziegelarten halten Frost am schlechtesten stand?

Vor allem unbeschichtete Betonziegel und sehr alte, offenporige Tonziegel sind anfällig. Moderne, hochwertig engobierte Tonziegel halten länger, sind aber bei mechanischen Beschädigungen ebenfalls gefährdet.


Kann eine Beschichtung auch bei Rissen helfen?

Feine Haarrisse werden durch die Grundierung und die Beschichtung sicher verschlossen. Bei echten Durchbrüchen oder großen Rissen müssen die Ziegel vor der Maßnahme ausgetauscht werden – was wir im Rahmen unserer Vorbereitung natürlich mit erledigen.


Was passiert, wenn ich trotz Frostschäden nichts unternehme?

Die Kapillarwirkung zieht Wasser bis in den Dachstuhl. Das führt zu Schimmelbildung in der Isolierung und im schlimmsten Fall zum Faulen der Holzkonstruktion. Die Kosten steigen dann von einer vierstelligen Reinigung/Beschichtung auf eine fünfstellige Totalsanierung.


Gibt es Dächer, die man nicht versiegeln sollte?

Sehr alte Schieferdächer oder asbesthaltige Platten erfordern eine gesonderte Prüfung und dürfen teilweise nicht mit Hochdruck gereinigt werden. Hier beraten wir Sie individuell vor Ort.

 

DachDesign bietet Ihnen im gesamten Stadtgebiet und Umland:

  • Fachkundige Vor-Ort-Begutachtung: Wir finden Frostschäden, bevor sie zum Leck führen.

  • Ehrliche Empfehlung: Wir sagen Ihnen klar, ob eine Reinigung und Beschichtung ausreicht oder eine Neueindeckung nötig ist.

  • Transparente Festpreisangebote: Sicherheit für Ihre Kalkulation 2026 – ohne versteckte Kosten.

  • Nano-Premium-Veredelung: Maximale Haltbarkeit mit unserer bewährten Qualitätsgarantie.

Wir sind für Sie direkt vor Ort aktiv. Egal ob in Berlin, Hamburg, Hannover, Leipzig oder Dresden – oder in den Regionen Potsdam, Magdeburg, Bremen, Rostock und Kiel: Unser Team ist Ihr regionaler Partner für erstklassigen Substanzschutz.

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